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Gottestracht noch zeitgemäß?
Eingestellt am Freitag, 31. Mai 2013
Von Hubert Brand

In seiner Predigt bekräftigte Pfarrer Stefan Wagner, man solle sich wieder auf den Inhalt der Prozession konzentrieren. Aber nicht wegen der Predigt fiel die Feier der diesjährigen Gottestracht mager aus. So gab es, neben DLRG, Feuerwehr und Polizei, keine zwei Hände voll Boote und Schiffe, die das Prozessionsschiff bei seiner Fahrt an die Stadtgrenzen begleiteten. Aber nicht nur auf dem Wasser war wenig Andrang. Auch die Mülheimer Brücke war während der Prozession weitgehend verweist, wo früher die Menschen in drei Reihen dort standen.
Was ist aus den prachtvollen Feierlichkeiten geworden? Früher galt die Gottestracht als zentrale Prozession für das rechtsrheinischen Köln wie die Domprozession die zentrale Veranstaltung für das linksrheinische Köln ist.
Aber nicht nur das! Früher richteten sich die Schausteller nach der Prozession aus, war mit dem Schlusssegen in der Clemenskirche die Prozession beendet, starteten die Fahrgeschäfte. Wertewandel, nun fahren die Karussell etc. bereits parallel zur Prozession.
Auch gab es vor der Eucharistiefeier in der Liebfrauenkirche früher eine Sternprozession von den Filialkirchen dort hin. Wird das Jahrhunderte-lange Erbe verspielt? Ist die Gottestracht noch zeitgemäß?

Montag
25. September 2017



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